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Was ist aktuell zu tun?

Treffen

Hallo liebe Bienenfreunde,

wer zu unseren monatlichen Treffen kommen möchte, die jeden dritten Freitag im Monat um 18.30 Uhr im Haus Nickhorn, Bleibergsstr. 64, in 42555 Velbert-Langenberg stattfinden, ist herzlich willkommen.

Fütterungszeit beginnt

Es ist so weit. Ab dem 10. August beginnt die Zeit zur Wintereinfütterung. Vorraussetzung ist natürlich das Ihr gegebenenfalls bereits den Honig geerntet habt.

Um den 10. September sollte die Fütterung abgeschlossen sein.

Bienentee

Bienenteemischung für die Herbstauffütterung und gleichzeitige Varroa-Dezimierung

4 Teile Thymian
2 Teile Johanniskraut
2 Teile Kamille
2 Teile Pfefferminze
2 Teile Wermut

Alle Zutaten werden gemischt und davon 3-4
gehäufte Teelöffel mit einem Liter siedenden Wasser zehn Minuten ziehen gelassen.

Nach dem Abseihen wird der Tee zu 10 Litern  Zuckersirup (1:1) gegeben und verfüttert.

Das so hergestellte Futter soll stimulierend auf die Bienen wirken und zu einen starken Varroafall führen.

Die Zutaten kam man sich auch in der Apotheke mischen lassen – obwohl alles auch im Garten wächst.

Trachtpflanzen im Hochsommer

Hier einige Pflanzen in meinen Garten,  die von meinen Bienen zum Teil sehr stark angeflogen werden (22. Juli).

Ich kann aber nicht sagen, ob die Pflanzen alle nennenswert Tracht liefern.

Wasserdost. Beliebt bei Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Aber nur mäßiger Nektar- und Pollenlieferant
Schmalblättriges Weidenröschen (reiches Nektarangebot, mäßiges Pollenangebot)
Sommerflieder (Flowerpower). Beliebt aber vor allem bei Schmetterlingen und Hummeln.
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Kugeldistel. Zur Zeit der unangefochtene Bienenliebling.
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unbekannter Massenblüher. Sehr hohe Anziehungskraft auf Bienen.
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unbekannt und unscheinbar – aber die Bienen stehen drauf.
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Eibisch. Verspricht viel Pollen, aber die Hummeln sind begeisterter vom Eibisch als die Bienen.
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Thymian
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Echinacea
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Storchschnabel
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Herbstanemone. Viele Blüten, die von den Bienen sehr geschätzt werden.

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unbekannter Bodendecker. Sehr beliebt bei Bienen und Hummeln.
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Stockrose. Eher von den Hummeln geliebt.
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Majoran/Dost. Beindruckende Anziehungskraft auf Bienen.
Scheinbar eine weitere Art Dost mit deutlichem Minz-Aroma und sehr auffällig angeordneten Blüten and den Quirlen. Könnte auch Quirl-Minze sein. Höchstattraktiv für die Bienen.
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Lavendel
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Rosa Nachtkerze
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unbekannt
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unbekannt
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Helianthus

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unbekannt. Unscheinbar, aber ein Hit bei den Bienen.

 

 

was ist im Juli zu erledigen?

Es ist Juli,

die Tage werden kürzer und die Völker wieder kleiner. Jetzt ist es wichtig den Varroen-Befall zu prüfen.

Dieser sollte derzeit bei nicht mehr als 0,5  Milben/Tag liegen. Die Honigernte sollte bis spätstens Anfang August abgeschlossen sein, damit noch genug Zeit für die Varroen-Bekämpfung bleibt. Zu empfehlen  ist eine Ameïsensäurebehandlung durchzuführen, diese sollte mit dem Nassenheider Verdunster erfolgen und ca. 12-14Tage dauern. Der Nassenheider hat den Vorteil recht gut dosierbar zu sein und ist an verschiedene Temperaturen anpassbar .  Thymol ist im wahrsten Sinne Geschmackssache, für mich stinkt es zu sehr, zu lange und kann sich im Holz der Beute anreichern und so wieder in den Honig gelangen, was absolut nicht gewünscht und sogar verboten ist, Honig darf nichts zugesetzt werden.

LG Dirk

 

Sommersonnenwende/Hochsommer

Ab heute werden die Tage wieder kürzer. Das merken die Bienen und die Völker beginnen sich wieder zu verkleinern.

Der Hochsommer ist die Zeit für die erste Varroabehandlung. Dies kann auch in Form der vollständigen Brutentnahme erfolgen.

Im Hochsommer ist Tracht von Linden und Kartoffeln zu erwarten.

Die Sommersonnenwende ist gleichbedeutend mit dem kalendarischen Sommeranfang.

Jetzt wird es trotz abnehmender Tageslänge noch eine Weile wärmer, da das Klima nur sehr träge auf die abnehmende Sonneneinstrahlung reagiert.

Frühsommer

Mitte Mai bis Mitte Juni

Der Frühsommer ist Schwarmzeit. Wer kein Schwärme fangen will oder kann sollte schwarmverhindernde Maßnahmen treffen. Die Bienen finden nur noch wenig Tracht von Holunder, Mohn und Akazie (eigentlich Robinie!).

Das Brutnest erreicht jetzt seine maximale Größe. Eine günstige Situation um Ableger zu bilden (je nach Lesart nicht wesensgemäß).

Die Frühtracht ist bald abgeschlossen.

Vollfrühling

Mitte April bis Anfang Mai

In dieser Zeit geht die Durchlenzung zu Ende. Die Brut kommt langsam in Fahrt und die ersten Schwärme können abgehen.

Der Beginn des Vollfrühlings ist an der Flieder- und Apfelblüte erkennbar. Später kommen die Himbeeren dazu. Die Blüte der Eberesche weißt auf den baldigen Beginn des Frühsommers hin.

2015 sind Bienenvölker im Raps fast verhungert

In vergangenen Jahr haben etliche Imker feststellen müssen, dass ihre Völker, die sie in die Rapsfelder gestellt haben, dort keinerlei Nektar gesammelt haben.

Teilweise wurde ihnen von den Bauern mitgeteilt, dass diese ein neues Saatgut verwendet haben. Diese Entwicklung betrachte ich als ausgesprochen beunruhigend, zumal eine identische Entwicklung bereits beim Saatgut für Sonnenblumen stattgefunden hat.

Wintersonnenwende

Ab heute werden die Tage wieder länger. Das merken die Bienen und beginnen ganz gemächlich das neue Bienenenjahr: Insbesondere beginnt die Königin wieder langsam mit der Eiablage – das Volk beginnt mit der Brutsaison. Erst sind es nur einzelne Larven aber von Woche zu Woche wird das Brutnest erweitert.

Die Wintersonnenwende ist gleichbedeutend mit dem kalendarischen Winteranfang.

Jetzt wird es trotz länger werdender Tage erst richtig kalt, da das Klima nur sehr träge auf die zunehmende Sonneneinstrahlung reagiert.

Bienen in der Dunkelheit

Ich habe heute etwas interessantes gelernt: Ich nahm immer an, dass es ideal sein müsste, abends im Dunklen an die Beuten zu gehen, da es im Stock ja auch dunkel ist.

Offenbar ist es aber genau umgekehrt. Die Bienen werden dann richtig wild,  wenn man die Beuten öffnet. Dazu ist es nicht nötig, dass man eine Lampe auf die Bienen richtet.

Anscheinend ist es so, dass die Helligkeit des Tages die Bienen in ihrer Behausung irgendwie einschüchtert, denn die Dunkelheit der Nacht können die Bienen ja nichts als Veränderung wahrnehmen.

😇

Oft hab’ ich gestaunt, wie du ohne Tadel Aus deiner Wohnhöhle kommst geflogen.

Schwebst scheinbar mühelos voller Adel

Vom Berg in das Tal, vom Fluss zu den Wogen.

“Thomas Simbert, The Wild Earth-Bee, 1851.

Bienenwinter

Entgegen dem kalendarischen Winter beginnt jetzt der Winter für die Bienen und mit diesem geht das Bienenjahr zu Ende. Ist es nicht zu warm, so ist die Königin nicht mehr in Eilage.

Sobald keine Bienen mehr schlüpfen, liegt der unbedenkliche natürliche Varroenfall derzeit bei 1 Milbe pro Tag. Bei einem Umrechnungsfaktor von 120 entspricht dies 120 lebenden Milben im Stock. 

Werte von 5-10 Milben pro Tag sind nicht ungewöhnlich – machen aber die Durchführung der Winterbehandlung nötig. 50 Milben pro Tag machen eine Notbehandlung nötig. 

Oxalsäurebehandlung

Endlich ist es so weit, der aktuelle Frost wird hoffentlich alle Völker aus der Brut bringen. Ab 13. Dezember könnte es so weit sein.

Heiße Bienen

Einzelne Bienen können sich auf bis zu 48 ℃ aufheizen. Bei der Temperatur wären Menschen natürlich längst tot.

Nicht schlecht für eigentlich wechselwarme Tiere…

Varroavermehrung

Im brütenden Volk verdoppelt sich die Zahl der Varroamilben jeden Monat. Das ist auch der Grund dafür, dass eine möglichst frühe Verringerung der Milbenzahl am effizientesten gegen die Milbe wirkt.

Raukenblättriges Greiskraut

Das Wetter ist fast sommerlich und so tragen die Bienen momentan noch vielfach dicke gelbe Pollenpakete in den Stock. Zur Pollentracht im Oktober gehört unter anderem das Raukenblättrige Greiskraut mit seinen gelben Blüten und Pollen. Man sieht es zur Zeit u.a. großflächig entlang der Autobahnen. Das Nektar- und Pollenangebot des Raukenblättrigen Greiskrauts ist aber nur mäßig.

Ein Blick auf die Stockwaagen von TrachtNet zeigte übrigens auch, dass die Bienen selbst heute nicht ihre Vorräte auffüllen konnten.

Da ich heute die Futterkranzprobe machen ließ, nutze ich die Gelegenheit auch um auf etwaige Brutfreiheit zu testen. Erwartungsgemäß waren aber alle meine Völker noch in Brut – teilweise auch verdeckelt.

Bitte daran denken: Jetzt ist es zwar noch mal angenehm warm mit Temperaturen bis zu 18°C, aber sobald es nachts wieder frostig wird, ist die Gefahr, dass Mäuse in die Beuten einziehen zu hoch, als dass man sie ignorieren könnte.
Ein Volk mit hungrigem Untermieter wird den Winter ziemlich sicher nicht überleben.

– Guido

Pollenmilben

Da meine Bienen wahrscheinlich zu nah am Boden stehen (nur 5 cm Abstand), habe ich eine ziemlich starke Besiedelung mit Pollenmilben in meinen Beuten entdeckt. Durch die Bodennähe ist es wohl zu feucht in den Beuten. Das muss ich schleunigst ändern.

Pollenmilben sind keine schlimmen Schädlinge, aber bei massenhaftem Auftreten, können sie im Winter die Pollenvorräte in ein wertloses gelbes Pulver verwandeln, was dann leicht erkennbar aus den Waben rieselt.

Die Pollenmilben kann man nicht mit den Varroamilben verwechseln, da sie wirklich ganz anders aussehen. Ich würde das Aussehen noch am ehesten mit etwas kleineren grünen Blattläusen (ohne Flügel) vergleichen. Pollenmilben sind aber farblos. Man muss schon sehr genau hinsehen, um sie überhaupt zu entdecken.

Lektüre Bienenkiste

Lektüre für Bienenkistenimker: http://www.bienenkiste.de/media/buch/index.html

Ab Mitte Oktober 2015 erscheint ein weiteres Buch mit Schwerpunkt auf die wesensgemäße Bienenhaltung.

Viel Spaß beim Lesen

Gruß Kathrin

Restentmilbung

Abgesehen von einigen wenigen Völkern, die jetzt im Spätherbst das Brüten einstellen, hören die meisten Königinnen erst bei Einsetzen einer Kaltwetterperiode mit frostigen Nächten mit der Eiablage auf.

Drei Wochen später herrscht in der Regel Brutfreiheit. Die Restentmilbung mit Oxalsäure kann dann an einem Tag mit +5 ℃ oder leicht darüber erfolgen.

Bitte schreibt in die Kommentare, wenn Ihr die OS-Behandlung macht.

“Arbeitstier” Biene!

Bei einem Sammelflug kann die Biene in ihrer Honigblase etwa 50 bis 60 mg (0,06g) Nektar (etwa die Hälfte ihres Körpergewichts) transportieren. Die Nektarausbeute von 100 Blüten ergibt später ca. 20 mg Honig. Für ein Kilogramm Honig sind drei bis fünf Millionen Blütenbesuche erforderlich.

Dies entspricht etwa 60 000 Ausflügen und einer Wegstrecke, die sechsmal  die Erde umspannt. Ca. 3 kg Nektar ergeben 1kg Honig.

Um diese  Menge Honig in der Wabe zu speichern, verbauen die Bienen nur etwa 20g Wachs. Für eine Fläche von 10 cm x 10 cm Naturwabe sind dies etwa 10 g. Der Jahresertrag eines Bienenvolkes beträgt im Durchschnitt ca. 20 – 25 kg Honig, kann aber bei intensiver Anwanderung von Trachten erheblich höher liegen.

Gruß D.H.

Interessante Einsichten bei HOBOS an der Universität Würzburg

http://www.juergvollmer.ch/post/126512360554/juergen-tautz-interview-smart-hobos

Es geht auch um die Bienenkugel.

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